kurz & knapp

  1. Die Menschheit steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Die Zukunft unserer Zivilisation wird bedroht durch den globalen Klimawandel, Umweltzerstörung an Land und in den Ozeanen, zunehmenden Hunger und stetes Bevölkerungswachstum in der Dritten Welt, schwindende Ressourcen und einen entfesselten Kapitalismus.

  2. Zum Stopp der Erderwärmung müssen sich Energieverbrauch, Infrastruktur und große Bereiche der Weltwirtschaft innerhalb von wenigen Jahrzehnten grundlegend ändern. Gleichzeitig sind radikale Veränderungen der Konsum- und Ernährungsgewohnheiten nötig, um nachhaltiges und ökologisch verträgliches Wachstum zu bewirken. 

  3. Die nötigen Veränderungen müssen schnell und weltweit stattfinden. In jedem Land, aber nicht überall auf die gleiche Weise. Für die Weichenstellung bleiben nur wenige Jahre.

  4. Grundlage für eine globale Lösung sind umfassende Regeln für die Industrien und verbindliche Vereinbarungen zwischen allen Staaten, denn die Bevölkerung jedes Landes muss Teile ihrer Lebens- und Wirtschaftsweise umstellen.

  5. Damit alle Menschen die Dimension der globalen Probleme verstehen und bereit sind, an ihrer  Lösung mitzuwirken, sind auf allen Ebenen umfassende Informationen und eine aufrichtige Kommunikation nötig.

  6. Die Erde ist die gemeinsame Heimat aller Menschen. Eigenverantwortliches Handeln führt zu individuellen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Jeder Einzelne, jede Gruppe, jede Nation kann und muss einen fairen Beitrag leisten.

  7. Globale Probleme sind nur gemeinsam lösbar. Hunger, Umweltzerstörung, Migration, Menschenrechte, Bevölkerungsexplosion, Terrorismus – alles hängt zusammen. Deshalb sollten möglichst viele der unzähligen Organisationen, die sich weltweit für den Wandel engagieren, miteinander vernetzt und die positiven Kräfte gebündelt werden.

  8. Wird zum Beispiel der Klimawandel wirksam eingedämmt, entsteht ein neues Bewusstsein von Zusammengehörigkeit. Das Bewusstsein gemeinsamer Verantwortung ist der Schlüssel zur Lösung weiterer Probleme, z.B. beim Kampf gegen den Hunger.

  9. Wenn die menschliche Zivilisation auch in Zukunft auf der Erde bestehen soll, brauchen wir eine neue globale Lebensweise mit moderatem Wohlstand, gerechtem Zugang zu allen Ressourcen und einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung.

  10. Jeder Mensch ist Teil der Lösung und kann einen wertvollen Beitrag leisten. Es beginnt mit dem Denken. Jeder kann sein Verhalten ändern, sich vernetzen, Einfluss nehmen und durch sein Beispiel andere motivieren. Wir müssen nur damit beginnen. Jetzt.

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3. April 2010 - 0:09